Pluto-Strand in Bibione

Hundstage am Strand

von Kira Hanser

Bibione mieten Pluto StrandViele Hundefreunde halten es wie Humorist und Mops-Fan Loriot (1923–2011), der einmal tierisch ernst formulierte: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Das gilt auch für den Urlaub: nicht ohne Hund. Ob Mops, Bulldogge oder Labrador, australischer Shepherd oder tibetischer Shih-Tzu: In Deutschland leben mindestens 5,3 Millionen Hunde, und fast jedes zweite Herrchen nimmt laut einer Forsa-Umfrage seinen Vierbeiner mit in die Ferien.

Auf diese Zielgruppe haben sich auch Touristenorte am Meer eingestellt und geben im Winter immer mehr Strände für Hunde frei – oft ohne Leinenzwang. Das strenge, im Sommer geltende Hundeverbot ist dann an den meisten Stränden aufgehoben. Das gilt zum Beispiel für die Lübecker Bucht und auf Rügen: Dort können Hunde vom 1. Oktober bis 31. März am Strand ohne Leine herumlaufen; an vielen Strandeingängen stehen „Gassi-Tüten“-Spender, damit es keine Hinterlassenschaften gibt.

Selbst in der Hauptsaison gibt es inzwischen etwa 170 offizielle Hundestrände an den deutschen Küsten – manche mit Strandkörben (zum Beispiel in Büsum und auf Rügen), mit eigenem Badesteg (Travemünde) oder auch für Nacktbader mit Hund (Borkum sowie Hörnum auf Sylt). Wer es eilig hat, für den gibt es eine App „Hundestrände“, die zu den Badestellen navigiert (0,99 Euro).

Noch hundefreundlicher wird es im Ausland: Berühmt ist der kilometerlange feinsandige Hundestrand von Noordwijk in den südlichen Niederlanden zwischen Amsterdam und Den Haag, auf dem Mensch und Tier das ganze Jahr herumtollen können. Im dazugehörigen Pavillon gibt es Snacks für Herrchen und Frauchen – sowie Häppchen „voor de hond“ ab 1,50 Euro. Legendär ist auch das italienische Hundestrandbad Baubeach bei Rom („Bau“ heißt auf Italienisch „Wau“), in dem Leinen und Maulkorb „zur Sozialisierung“ verboten sind; und am Pluto-Strand in Bibione an der Adria erhalten Hunde nicht nur eigene Liegen, Sonnenschirme und Näpfe, sondern seit diesem Sommer auch ein Hunde-Eis („Ice-Bau“) zur Abkühlung – und zwar in den Geschmacksrichtungen Reis, Vanille und Joghurt. Falls ein Hund trotzdem einen Urlaubskoller bekommt, kann er zweimal pro Woche an einem kostenlosen Erziehungskurs teilnehmen.

von welt.de

Christina Günther und Bibione

Stahlkappe statt Stöckelschuh: Frau aus Elte in Italien beruflich erfolgreich
Sonne, Strand und viel Arbeit – Christina Günther weiß im italienischen Pescara das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden

Von Nadine Jansen

Christina Gunther BibioneEs gibt zwei Dinge, die besonders auffallen: Blondinen in Italien und Frauen in Männerberufen. Auf Christina Günther trifft beides zu. Die 31-jährige Blondine hat sich mit großem Erfolg in der Baubranche selbständig gemacht – und das ausgerechnet in Italien.

Genauer gesagt in den Abruzzen. Dort lebt die in Elte bei Rheine aufgewachsene Frau seit 2004 in der Küstenstadt Pescara und ist zu einer ersten Anlaufadresse bei Hausrenovierungen geworden. Ihre Kunden sind meist Ausländer – und das nicht ohne Grund: „Ausländische Kunden fordern oft saubere und zentimetergenaue Arbeit, Italiener aber sehen alles oft etwas lockerer.“

Dennoch hat sie seit Beginn ihrer Selbständigkeit im Sommer 2007 ein Team von zuverlässigen Italienern um sich geschart. Maurer, Elektriker und weitere Handwerker, mit denen sie als Projektmanagerin ihre Aufträge abarbeitet. Anfangs seien viele Arbeiter und Firmen mit der deutschen Gründlichkeit überfordert gewesen, hätten groß geguckt, wenn sie ihnen Zeichnungen sowie Listen mit zu besorgenden Materialien und zu erledigenden Arbeitsschritten vorgelegt hätte.

„Doch durch Fachkenntnis kann man in jedem Bereich bestehen“, sagt Christina Günther – und hat sich in der Männerdomäne längst behauptet. „Außerdem gehe ich auch mit Stahlkappenschuhen auf die Baustellen und nicht mit Stöckelschuhen.“

Eine Faszination für Italien war neben der Begeisterung für Architektur immer schon da, begründet durch zahlreiche Familienurlaube am Adriastrand von Bibione. Doch der Weg bis in die Selbständigkeit als staatlich gepruefte Technikerin für Raumgestaltung und Innenausbau, Designerin und Handwerkerin war lang.

Dabei hatte Christina Günther als kleines Mädchen einen ganz anderen Berufswunsch: Hebamme! Erst langsam wurde also ein anderer Traum geboren, einer der über das Abitur am Arnold-Janssen-Gymnasium in Neuenkirchen-St.Arnold und eine Tischlerausbildung bei der Firma Wehmeyer in Ibbenbüren sowie die Fachschule für Technik und Gestaltung in Flensburg bis zu den ersten Kurzzeitanstellungen führte.

Dann die Arbeitslosigkeit und damit verbunden die Chance auf etwas ganz Neues. Denn noch während Christina Günther im Arbeitsamt saß und sich die Wartezeit auf den Fluren mit einer Berufswahlzeitschrift vertrieb, las sie von einem Praktikantenprogramm der EU in Italien.

Der alte Traum von Südeuropa rückte näher, sie bewarb sich, wurde ausgewählt und ging Ende 2004 für vier Monate in die Abruzzen, um dort an einer in Pescara ansässigen Immobilienagentur weitere Schlüsselqualifikationen zu erwerben – und auch um in der Region die Landessprache zu lernen. „Als ich in Italien ankam, konnte ich fünf Wörter: „Pizza, pasta, basta, buongiorno und ciao“, gesteht die 31-Jährige. Doch das wurde schnell anders. Sie lernte schnell, fand gute Freunde, die die letzten grammatikalischen Stolpersteine aus dem Weg räumten – und kehrte nach Ende des Programms gar nicht erst zurück.

Zwar blieb der angebotene Anschlussvertrag der Agentur als Betreuerin für die Firmenwebseite zunächst aus und die Elteranerin musste sich mit vielen Hilfsarbeiten durchschlagen. Doch für ihr Engagement und Durchsetzungsvermögen wurde sie belohnt und übernahm im Laufe der Zeit die Aufgaben einer Marketing- und Franchising-Direktorin. Viele konkrete Nachfragen nach ihrer Person veranlassten Christina Günther schließlich, im Juli 2007 den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen.

„Beruflich bin ich angekommen, ich will gar nichts anderes machen und hier auch nicht mehr weg“, sagt die 31-Jährige. Die ersten Anlaufschwierigkeiten sind vergessen und vor Arbeit kann sich die in Emsdetten geborene Frau oft kaum retten: Renovierungsaufträge, dann die Arbeit als regionale Verkaufs-Managerin und Marketing-Direktorin für die römische Firma „Replat“, die Zusammenarbeit mit einer weltweit operierenden Firma für Immobiliengroßprojekte in London und die Kooperation mit einem Fliesenfachgeschäft in Pescara – „auf meinem Schreibtisch liegt oft der Kilimandscharo“, sagt die Wahl-Italienerin lachend, nimmt gleich die nächste Arbeit in Angriff und bearbeitet Projektentwürfe wenn nötig durchaus auch mal am Strand.

Land, Leute und Region haben es Christina Günther angetan. Ihre Arbeit liebt sie über alles – und nur ein großes Projekt hat sie sich noch gesetzt: Den Erwerb und die Renovierung eines eigenen schönen Hauses in der Region von Pescara. Ein Haus, das dann irgendwann Platz für die eigene Familie bietet.

von wn.de

Sommerurlaub in Bibione

Bibione: Adria satt im Italien-Urlaub

dachgeschoss.at
dachgeschoss.at

Wer an Urlaub in Italien denkt, dem schießt meist sofort das Mittelmeer in den Sinn. Und natürlich sind die italienischen Ferienregionen am Mittelmeer auch immer eine Reise wert. Doch im Osten grenzt das Festland auch an das Adriatische Meer, wo sich einige einmalige Urlaubsorte finden lassen. Dazu zählt zum Beispiel Bibione. Der kleine gemütliche Ort liegt sehr weit im Nordosten des Landes, etwa 200 km östlich von Verona. Doch obwohl sich hier nur etwa 3.000 Einwohner tummeln heißt das nicht, dass ein Urlaub langweilig wäre. Im Gegenteil, immer mehr Urlauber entdecken den Ort für sich. Vor allem bei deutschen und österreichischen Urlaubern ist der Ort sehr beliebt. Praktisch für alle, die in ihrem Urlaub keiner Sprachbarriere begegnen möchten, ist, dass sich Besucher in Bibione in der Regel problemlos in Deutsch verständigen können.

Als Teil der EU legt Italien deutschen Urlaubern keinerlei Steine in den Weg. Kontrollen finden an den Grenzübergängen so gut wie gar nicht statt und als Währung kommt der Euro zum Einsatz. Die beliebteste Reisezeit liegt zwischen Mai und September. Zu dieser Zeit herrscht in Bibione meist herrliches Wetter mit viel Sonne und hohen Temperaturen. Im Rest des Jahres gleicht das Wetter hingegen eher dem kontinentalen Klima in Europa. Auch die meisten Geschäfte und der Strand öffnen nur von Mai bis September, sodass der Sommer ganz klar als Reisezeit zu empfehlen ist.

Das Leben in Bibione verläuft in der Regel sehr viel entspannter als in den Großstädten der Welt. Von Hektik ist hier nur wenig zu spüren und die Einwohner halten sich an allerlei Traditionen. Dazu gehört auch der Wochenmarkt, der jeden Dienstag auf dem Marktplatz Pizza-Zutaten vom Wochenmarkt in Bibionevor dem Luna Park stattfindet. Besucher des Ortes können sich hier mit vielen verschiedenen Waren eindecken, beliebt sind vor allem die original italienischen Lebensmittel wie Käse oder Salami. Es gibt jedoch noch vieles mehr zu entdecken, unter anderem wird eine breite Auswahl an Kleidung angeboten und wer mal sein Strandtuch zuhause vergisst, kann sich auf dem Wochenmarkt problemlos ein neues zulegen.

Ein Besuch des Luna Parks gehört zu einem Urlaub in Bibione einfach dazu. Dabei handelt es sich um einen Vergnügungspark, der sich in Sachen Atmosphäre stark an Jahrmärkten orientiert. Überall duftet es einladend nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte und auf dem Areal stehen insgesamt 65 Attraktionen. Dazu zählen sehr klassische Karussells, die vom Anblick her schon fast historisch wirken. Der Park wird jedoch auch ständig durch die neuesten Fahrgeschäfte mit aktueller Technik erweitert. So sollte sich für jeden Geschmack etwas Passendes finden. Besonders viel Spaß haben natürlich Kinder an einem Besuch des Luna Parks. Deshalb findet jedes Jahr im Juli der Kindertag statt, an dem sich alles nur um die kleinen Besucher dreht. Sämtliche Fahrgeschäfte sind an diesem Tag für Kinder gratis. Eintritt wird bei einem Besuch des Luna Parks übrigens nicht fällig, für eine Fahrt mit einer der zahlreichen Attraktionen sollten hingegen etwa 2 € pro Person eingeplant werden.

Wer den Urlaub gerne zur Entspannung nutzt, besucht die Therme von Bibione, die etwas versteckt im Wald liegt. Hier wird Besuchern in Sachen Wellness alles nur Vorstellbare geboten. Von Schlammbädern bis zu Massagen oder sogar physiotherapeutischen Anwendungen lässt sich hier nichts vermissen. Für diese Dienstleistungen ist in der Regel jedoch ein vorheriger Termin erforderlich. Die Therme selbst kann jedoch jederzeit auch ohne vorherige Anmeldung genutzt werden. Öffnungszeiten und Preise sind abhängig von der gewünschten Dienstleistung. In der Regel ist ein Besuch wochentags von 8:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr möglich. Die Preise liegen zwischen etwa 20 € für eine Teilmassage bis hin zu weit über 100 € für komplexe physiotherapeutische Maßnahmen. Auf der offiziellen Webseite der Therme – www.bibioneterme.it – werden sämtliche Dienstleistungen sowie die dazugehörigen Preise und Öffnungszeiten genau aufgeführt.

Bibione lebt heute zum Großteil vom Tourismus, weshalb die entsprechenden Angebote sehr weit ausgebaut sind. Das kommt vor allem Familien zugute, die hier einen sehr entspannten und gemütlichen Urlaub verbringen können. Überall in dem Ort finden sich passende Angebote, unter anderem der Luna Park mit seinen zahlreichen Fahrgeschäften. Auch Familien mit Hunden werden hier gern gesehen. Dafür hat der kleine Ort sogar einen speziellen Strandabschnitt im Stadtteil Lido dei Pini eingerichtet. Auf dem etwa 300 m breiten Strandabschnitt können sich Hunde und ihre Besitzer nach Herzenslust austoben. Jüngere Besucher von Bibione schätzen vor allem die zahlreichen Clubs und Bars in dem Ort, die für ein belebtes Nachtleben sorgen. Familien müssen dabei aber keineswegs laute Nächte fürchten, denn in der Regel bleibt es ruhig und gesittet in Bibione.

Meist wird Bibione (Italien) von jungen Familien besucht, was sich auch in den Ferienunterkünften widerspiegelt. So sind großzügig ausgestattete Ferienwohnungen für Familien mit 4 oder mehr Personen sehr häufig anzutreffen in Bibione. Ferienwohnung, Apartment oder Ferienhaus bieten sich schließlich vorrangig für Paare und kleinere Familien als Urlaubsunterkunft an, insbesondere für diejenigen, die im Ortskern von Bibione wohnen möchten.

Wohnen am Meer in BibioneWer nicht unbedingt direkt im Ort wohnen möchte, entscheidet sich hingegen für ein Ferienhaus am Strand oder in der näheren Umgebung von Bibione. Ferienhaus – oder Ferienwohnung, die Frage nach der richtigen Unterkunft kann sich der Unentschlossene selbst beantworten, wenn er berücksichtigt, ob er mit einer größeren Gruppe und evtl. sogar mit Hund verreist und daher einen größeren Raumbedarf gegenüber Singles oder Paaren hat. Preislich liegen die Ferienwohnung in Bibione und das Ferienhaus nicht weit auseinander. Italien, Bibione, Ferienwohnung – diese vielversprechende Kombination ist bereits für Wochenmietspreise von unter 600€ zu haben. Luxuriöser wird es mit Ferienwohnungen, deren Miete 800€ aufwärts beträgt. Die Wohnungen liegen oft in gemeinschaftlichen Ferienanlagen mit Pool, Gärten, Einkaufsgelegenheiten und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Tennisfelder sowie Volleyballanlagen gehören z.B. zu den gern genutzten Sportanlagen in Bibione. Urlaub heißt schließlich nicht, auf den aktiven Lebensstil verzichten zu müssen, der außerdem maßgeblich zur Erholung beiträgt.

Ähnlich verhalten sich die preislichen Relationen beim Ferienhaus. Bibione hat allerdings deutlich mehr Ferienwohnungen als Ferienhäuser zu bieten. Doch ganz gleich, was gewählt wird, das Ferienhaus oder die Ferienwohnung: Bibione hat ein breites Angebot an Ferienunterkünften, so dass für jeden Urlauber die richtige dabei sein sollte.

Je nach den gewünschten Ausstattungsmerkmalen, findet der Besucher in seiner Unterkunft eine moderne Einrichtung und kann Extras wie den Internetanschluss oder eine volleingerichtete Küche genießen. Ein Pool vor der Haustür ist ebenfalls keine Seltenheit, auch wenn das Meer nur kurze Fußwege entfernt sein sollte, wie es sich die meisten wünschen – für den perfekten Urlaub in Italien. Bibione bietet aber auch vierbeinigen Besuchern zahlreiche Unterkünfte für den tierischen Erholungsurlaub. So ist es in vielen Fällen möglich, sein Haustier mit zu bringen, schließlich sollte der Urlaub mit Hund nicht an mangelnden tierfreundlichen Unterkünften scheitern.

In dem kleinen italienischen Ort Bibione findet sich so für jeden Anspruch mühelos eine geeignete Ferienwohnung oder ein Ferienhaus, sodass einem perfekten Urlaub in Bibione nichts im Wege steht.

von tourist-online.de

Kundenservice und neugierig Reisewünsche

Die schrägsten Urlauber-Anrufe beim Kundenservice

call_center_bibione_urlaubEs soll ja Kreuzfahrtreisende geben, die ernsthaft nachfragen, wer denn wohl das Schiff steuere, wenn der Kapitän gerade beim Cocktailempfang ist. Und andere Schiffsreisende haben sich schon erkundigt, ob für die Toilettenspülung Salz- oder Süßwasser verwendet wird und ob denn die Crew auch an Bord übernachte …

Der Mensch ist ein neugieriges Wesen und der Reisende erst recht. Mit kuriosen Fragen, Anmerkungen und Extra-Wünschen hat jedes touristische Callcenter so seine Erfahrungen gemacht.

Der Kundenservice von lastminute (eine Website für kurzfristige Reisen, bei der man nicht nur online, sondern auch telefonisch buchen kann) hat nun die besten, lustigsten, originellsten, charmantesten Anliegen von Urlaubern zusammengetragen.

Manches Reiseziel trägt einen nicht gerade unkomplizierten Namen und so kommt es immer wieder zu lustigen Versprechern, wenn Kunden telefonisch zum Beispiel eine Reise nach „Reimeinei“ buchen möchten, das sich als Rimini herausstellt – oder nach „Beibei Won“ (Bibione), „Tschaigekko“ (Chicago), „Calafurgell“ (Palafrugell), „Dubee“ (Dubai).

Die schönsten Versprecher aber bringt die beliebte Kanareninsel Fuerteventura hervor: Immer wieder möchte jemand Urlaub buchen auf „Frutte e Verdura“ oder „Future Venture“.

Es ist keine Seltenheit, dass Reisende im Kundenservice von lastminute anrufen und sagen, sie stünden direkt vor der Tür des Hotels XYZ und würden gern schnell ein Zimmer buchen, bevor sie in das Hotel hineingingen.

Ganz eilig hatte es auch ein Herr, der gerade mal drei Stunden vor Abreise buchte. Als dies seiner Freundin doch etwas zu schnell ging, weil ihr das nicht genug Zeit zum Kofferpacken ließ, bot er kurzerhand an, ihr eine komplett neue Garderobe am Reiseziel zu kaufen.

Ein Kunde buchte einen Flug in ein Land, in dem für die Einreise Visa erforderlich sind und wurde darüber vom Reiseberater per Telefon informiert. Daraufhin antwortete der Urlauber, dies könnte ein Problem werden, da er keine Visa- sondern nur eine Mastercard habe, und fragte, ob die denn alternativ auch gehen würde.

Manche telefonischen Buchungen sind „Top Secret“. So bat ein Kunde dringend darum, bezüglich seiner Buchung auf gar keinen Fall zurückgerufen zu werden, weil er mit seiner Geliebten und nicht mit seiner Frau reisen würde.

Ein anderer Kunde ging sogar so weit, dass seine Buchung mit einem Code-Wort versehen werden musste, damit seine Frau nichts herausfinden könnte.

Während eines Kundengesprächs werden immer mal wieder auch sehr außergewöhnliche Fragen geäußert. Ein Urlauber etwa wollte wissen, ob man das gebuchte Hotel ohne Schuhe betreten und barfuß herumlaufen könnte?

Andere Kunden fragten zum Beispiel: Bietet das Hotel einen Escort-Service? Hat das Zimmer Spiegel an der Decke? Gibt es Moskitos im Hotel? Kann man in dem Hotel auch auf dem Boden schlafen? Kann man auch das komplette Hotel buchen?

Es kommt vor, dass Kunden den Reisespezialisten am Telefon auch mal Einblicke in ihr Liebesleben geben. So zum Beispiel mit der Frage, ob das Hotelzimmer denn einen Whirlpool und eine bequeme Matratze habe – es müsse unbedingt ein „sinnliches Zimmer“ sein.

Zum Valentinstag werden romantische Reisespecials angeboten – diese beinhalten oft auch ein „Überraschungspaket“ im Hotelzimmer. Ein Kunde rief an und hatte sehr viele detaillierte Fragen zu den Inhalten eines solchen Paketes. Er wollte genau wissen, was man damit zu zweit denn so alles anstellen könnte – die Fragen waren so konkret, dass es dem Kundenberater tatsächlich ein bisschen peinlich wurde.

Ein Kunde hat über die Hotline ein Hotel gebucht und darum gebeten, ein Wasserbett auf seinem Zimmer zu haben. Ein anderer hatte den bescheidenen Wunsch, dass für ihn eine Riesenparty im Hotel organisiert wird.

Ein Mitarbeiter im Kundenservice schließlich wurde gefragt, ob er während des Urlaubs des Kunden immer mal wieder nach dessen Haus schauen könnte, um den Briefkasten zu leeren und die Blumen zu gießen.

Nach seiner Reise in einen Ferienklub meldete sich ein Kunde, um sich zu beschweren, dass dort ein Klub-Animateur mit seiner Freundin anbandeln wollte und dieser sollte nun bitte deshalb gefeuert werden.

Zwei Verliebte hatten einen gemeinsamen Urlaub gebucht, kurz zuvor beendete er aber die Beziehung und buchte die Reise einfach kurzerhand auf seine neue Freundin um. Die lastminute-Mitarbeiter bat er inständig darum, der Ex keinesfalls davon etwas zu sagen.

Ein Kunde buchte einen höchst luxuriösen Venedig-Kurztrip für den nächsten Tag für fast 2000 Euro – er nannte auch den Grund: Er war bei seiner Partnerin in Ungnade gefallen und musste nun Berge versetzen, um sie zurückzugewinnen. Ein anderes Paar war über diesen Punkt schon hinaus: Eine Dame buchte telefonisch eine Reise für sich und ihr Hündchen – sie sagte, ihr Hund dürfe mit, ihr Mann nicht.

Dass Farben einen großen Einfluss auf die Stimmung haben, ist bekannt – vor diesem Hintergrund mag es keine Überraschung sein, dass sich ein Kunde beschwerte, weil in seinem Hotelzimmer die Bettwäsche nicht genau die gleiche Farbe hatte wie die Vorhänge.

Ein anderer fand es sehr unerfreulich, dass er auf sein geliebtes „English Breakfast“ verzichten musste – im Urlaub in Malaysia.

Die meistgenutzte Begründung bei der Bitte nach einem Upgrade, einem Geschenk oder einer Vergünstigung ist der Hinweis, dass es sich bei der Reise ja eigentlich um Flitterwochen handelt.

Im Vergleich dazu war eine Anfrage für eine Vergünstigung sehr abenteuerlich: Ein Kunde bat darum, seine 16-jährige Tochter als Elfjährige auszugeben, damit ihr Flug günstiger wird.

Noch radikaler ist die Vorgehensweise so mancher Kunden, die ein einziges Hotelzimmer buchen möchten – für zehn Personen. Ein Wunsch, der relativ häufig vorkommt, in Varianten – mal mit sieben, mal mit neun, mal mit elf Leuten.

von welt.de

Cannes, Nizza , New York, Kalifornien, Bibione, Warnemünde und Kanaren : Rauchverbot am Strand

Warum das Rauchverbot an Stränden sinnvoll ist
Die Anzahl der Strände, an denen Rauchen verboten ist, steigt.

bibione_strand_rauchverbotUm Nichtraucher vor schädlichem Qualm zu schützen und die Anzahl von Zigarettenstummeln im Sand zu verringern, ist an vielen Stränden das Rauchen verboten. Reise-Redakteur Christian Leetz meint: Zu Recht. Er ist nicht der Einzige, der auf Rücksichtnahme hofft. Immerhin 65 Prozent der Bundesbürger stört der Qualm rauchender Mitmenschen.

Die Situation kennt wahrscheinlich jeder: Man sitzt auf seinem Handtuch am Strand und wühlt mit den Zehen im Sand – und zutage kommen diverse Zigarettenstummel. Das gleiche passiert Kindern beim Buddeln und Burgenbauen. Zwei Gründe, weshalb an den Stränden von Cannes, Nizza , New York, Kalifornien, Bibione in Venetien und Warnemünde an der Ostsee sowie einigen Kanarenstränden das Rauchen bereits verboten ist, und immer mehr Gemeinden diesem Beispiel bald folgen wollen. Zu Recht.

Dabei es ist nicht nur der Zigarettenmüll, den die allermeisten Raucher an den Stränden arglos zurücklassen. Es ist der Rauch an sich, der krank macht und stört. Zumindest stört er jene, die nicht rauchen – und das sind nach neusten Erhebungen des Instituts für Demoskopie Allensbach knapp 65 Prozent der Bundesbürger. Und krank macht er unbestritten alle, weshalb Rauchen in den meisten geschlossenene Räumen wie Büros, öffentlichen Verkehrsmitteln und Kultureinrichtungen usw. seit längerem untersagt ist.

Das gefühlte Grundrecht, sich überall im Freien eine anstecken zu dürfen, gilt nicht mehr. Denn ja, auch wenn es „draußen“ ist: Es stört, wenn man mit seinen Kindern an der Strandbude Pommes isst und immer wieder schwallartig der blaue Dunst herüberweht.

Es bleiben genügend Freiräume, sich eine glimmende Auszeit zu nehmen: im Auto , bei sich daheim, in den Raucherzimmern der Hotels usw. Und mit etwas Rücksichtnahme sogar am Strand. Nur eines ist dabei wichtig: Rauchen ist Privatsache. Auch im Urlaub. Warum das Rauchverbot an Stränden sinnvoll ist.

von derwesten.de

Adria Urlaub : Campinghochburg Bibione in Italien

Sehnsuchtsorte an der Adria
Von Kreuzfahrern und Kaffeeröstern

adria_urlaub1Den Auftakt des zweiten Teils bildet eine Inselkreuzfahrt. Vor der kleinen kroatischen Stadt Sibenik im Herzen der Adria liegt ein Archipel von Hunderten Inseln. Stephan Merseburger und sein Team gehen an Bord eines Motorseglers, den man chartern kann – vorausgesetzt, man verfügt über das nötige Kleingeld: 18.000 Euro muss berappen, wer das Schiff für eine Woche buchen will.

Das Inselreich ist auch eine Hochburg maritimer Massentierhaltung. Der Heißhunger auf Doraden ist so groß, dass er ohne Zuchtfische aus Aquakulturen nicht zu stillen wäre. 2,5 Tonnen Doraden werden an einem Tag „geerntet“; Umweltschützer kritisieren die Aquakulturen als zusätzliche Belastung für die Meere.

Drangvolle Enge herrscht auch an Barbara Luegs nächster Station, der Campinghochburg Bibione in Italien. Besonders Deutsche, Holländer und Italiener lieben das Campen im Urlaub. Poollandschaften, Animateure und Wohnwagen soweit das Auge reicht – Ferien an der Adria in Reinkultur.

Der Nationalpark Paklenica ist ein Sehnsuchtsort für Deutsche. Denn hier, in der Karstlandschaft des ehemaligen Jugoslawien, und nicht im Wilden Westen wurden die Winnetou-Filme gedreht, die ganz Westdeutschland in den sechziger Jahren begeisterten. In Stari Grad gibt es ein Winnetou-Museum, das an diese glorreichen Zeiten erinnert – untergebracht in dem Hotel, in dem einst Lex Barker, Pierre Brice und Uschi Glas schliefen.

Triest ist die Kaffeehauptstadt Italiens, jahrhundertelang Hafen der k.u.k. Monarchie, später ganz im Schatten des Ost-West-Konflikts. Alessandro Hausbrandt ist einer der jungen Kaffeeröster in Triest. Der erfolgreiche Unternehmer ist wütend auf die Politik, die Italien so weit hat kommen lassen. „Das Land ist in einem desaströsen Zustand. Alle Parteien haben das zu verantworten. Es ist eine Katastrophe.“

Die Insel Krk ist für Deutsche und Österreicher leicht und schnell zu erreichen. Das macht sie attraktiv als Ferienziel und als Ort für ein Ferienhaus. Viele Deutsche haben den Traum von der sommerlichen Zweitresidenz auf Krk in Kroatien verwirklicht. Doch gleich gegenüber, in Rijeka auf dem Festland, kämpfen die Werften des alten Jugoslawien ums Überleben.

Im Sommer verstopfen Wohnwagen-Karawanen und Tagesurlauber die Straße von Italien nach Slowenien. Nur 46 Kilometer lang ist der slowenische Küstenstreifen. In Portoroz, dem einzigen Badeort des Landes, erinnern klassizistische Villen mit üppigen Gärten an die alten Zeiten des exklusiven Seebads, lange bevor der Massentourismus in den Ort schwappte.

Die letzte Station der beiden reisenden Reporter ist Istrien. Party, Party, Party heißt es Anfang Juni in Umag, wenn der „Spring Break“ gefeiert wird. 3 Tage lang wird getanzt, getrunken, getaumelt und gebaggert. Doch Istrien hat auch ganz andere, beschauliche Seiten. Traumhafte Dörfer, hügelige Landschaften, Olivenhaine und Weinberge. Die Toskana, wie sie früher einmal war, sagen Schwärmer – und das kroatische Paradies für Feinschmecker. Die beiden Reporter Barbara Lueg und Stephan Merseburger treffen sich in dem Städtchen Rovinj.

Hier endet die Reise zu den Sehnsuchtsorten an der Adria. Doch Rovinj ist längst auch ein Hotspot des Tourismus, viele Besucher bleiben nur kurz. Willige Beute der Restaurantbetreiber, die nicht selten Fantasiepreise für bestenfalls mittelmäßige Speisen fordern. Der frische Wind, der hier im lieblichen, alten Glanze weht, ist ziemlich rau. Ein Film von Stephan Merseburger und Barbara Lueg.

von programm.ard.de

Bibione : Nichtraucher-Strand in Italien

Erster öffentlicher Nichtraucher-Strand in Italien eröffnet

bibione_nichtraucher_strand_italienStrafe muss noch keiner zahlen, der sich an diesem Abschnitt des Bibione-Strandes eine Zigarette anzündet. Aber vielleicht muss er sich mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung von San Michele al Tagliamento darüber unterhalten.

In einer Kleinstadt in der Nähe von Venedig ist Italiens erster öffentlicher Nichtraucher-Strand eröffnet worden. Es handele sich um ein Versuchsprojekt bis zum Ende dieser Badesaison auf knapp tausend Quadratmetern Sandstrand, sagte der Bürgermeister von San Michele al Tagliamento, Paqualino Codognotto.

Da es keine offizielle Verordnung über ein Rauchverbot auf dem Abschnitt des Bibione-Strandes gebe, bleibe der Tabakkonsum dort weiter straffrei. Auf Schildern am Strand werde entsprechend erklärt, dass es nicht um ein Rauchverbot gehe, sondern um das Recht auf einen sauberen Strand. Mitarbeiter der Stadt sollen die Badegäste über das Versuchsprojekt informieren und Daten über die Reaktionen der Besucher sammeln.

Codognotto sagte, das Vorhaben habe schon viel Unterstützung in Form von Briefen und E-Mails von Einwohnern und Touristen erfahren. Der Präsident des italienischen Verbandes der Tabakverkäufer, Giovanni Risso, kritisierte das Projekt hingegen als „übertrieben“.

Laut der Stadtverwaltung von San Michele al Tagliamento gibt es in Europa bislang nur einen weiteren rauchfreien öffentlichen Strand in La Ciotat in der Nähe von Marseille im Südosten Frankreichs.

von sueddeutsche.de