Bibione Strand für Hund : Spiaggia di Pluto

Italien: Bibione bietet eigenen Strand für Hunde

Im italienischen Badeort Bibione steht heuer bis September ein spezieller Strandbereich bereit, an dem Hunde nicht nur willkommen sind, sondern auch jeden Komfort für die eigenen Bedürfnisse finden.

Der „Spiaggia di Pluto“ befindet sich am östlichen Ende des Orts und verfügt unter anderem über 200 mit Leinenhalter ausgestattete Sonnenschirme, die gut fünf Meter voneinander entfernt sind. Dazu kommen Liegestühle, Liegen, Leinen, Fressnäpfe, fließendes Wasser, Kotbeutel und Infos über die diensthabenden Tierärzte.

Für die naschhaften Hunde ist auch das berühmte Eis „Ice Bau“ vorrätig – und zum Baden steht der Wasserspiegel vor dem gesamten Strand ebenso zur Verfügung wie eine Reihe von Süßwasserduschen.

Selbstverständlich wird am „Spiaggia di Pluto“ der Hygiene besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Der Sand wird ständig gesäubert und mit Reinigungsmittel für veterinäre Zwecke und dafür bestimmte Geräte behandelt, betont der Tourismusverband.

Vervollständigt wird das Angebot durch die zahlreichen Hotels in Bibione, die sich auf Urlauber mit Vierbeinern als Begleitung spezialisiert haben. Hier haben die Hunde in einer freundschaftlichen Zugang zu allen gemeinsamen Bereichen haben – außer zum Restaurant.

von travel4news.at

Bibione Spiaggia Pluto Strand fur Hund

Bibione rauchfreie Zone

Atme das Meer

Italien war eines der ersten EU-Länder, das Rauchern den Kampf ansagte. Bibione ging einen Schritt weiter und führte 2014 testweise eine rauchfreie Zone am Badestrand ein.

„Wir haben analysiert, was unseren Strand am meisten verschmutzt. Es sind Zigarettenstummel“, sagt Gianni Carrer, Vize-Bürgermeister und Initiator des Projekts Respira il mare – atme das Meer.

„Wir wollen die Raucher nicht vertreiben, sondern sensibilisieren“, sagt Carrer. „Es steht jedem weiterhin frei, an seinem Liegeplatz zu rauchen, aber der vorderste, bis zu 15 Meter breite Sandstreifen vom Wasser bis zu den ersten Liegestuhlreihen soll rauch- und zigarettenstummelfrei bleiben, denn in diesem Abschnitt spielen viele Kinder.“

Strafen fürs Ignorieren der Rauchfrei-Initiative gibt es jedoch nicht. Gleichzeitig wurden wesentlich mehr dezente Aschenbecher aufgestellt.

von Christian Scherl – Die Presse

Rauchfreie Zone Bibione

Sonnenenergie in Bibione

Solarthermie in Italien: Yachthafen Bibione setzt auf thermische Solaranlage und Kühlung mit einer Adsorptionskältemaschine

Bibione SonnenenergieEin Tourismuskomplex in Bibione an der Adria setzt seit Mitte 2013 eine Adsorptionsmaschine (AdKM) der InvenSor GmbH (Berlin) zur Klimatisierung ein. Sie wird von Vakuumröhren-Kollektoren der in der Region ansässigen Thermics Energie Srl angetrieben.

Die Solar-Kollektoren mit einer Nennleistung von 22 kW sind auf einem Hallendach installiert. Sie liefern genügend thermische Energie für die Klimatisierung im Sommer und die Gebäudeheizung im Winter, berichtet InvenSor in einer Pressemitteilung.

Die Kältemaschine InvenSor LTC 10 plus hat 10 kW Nennleistung und wird mit Wärme statt Strom angetrieben. Als umweltfreundliches Kältemittel verwenden die Adsorber reines Wasser. Die Kühlung der Büros erfolgt über ein Kaltwasserverteilungssystem.

In Deutschland werden die Kältemaschinen von InvenSor ähnlich eingesetzt, allerdings meist in „Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung“ mit Blockheizkraftwerken. Derartige Anlagen kommen auch bei der Kühlung von Serverräumen und bei der industriellen Prozesskühlung zum Einsatz.

Ein Warmwasserpufferspeicher mit 2.000 Liter Fassungsvermögen speichert in Bibione die Wärme aus den Solar-Kollektoren, bevor sie in die Gebäudeheizung geht oder zum Antrieb der AdKM verwendet wird. Auch auf Kälteseite ist ein kleinerer Pufferspeicher mit 750 l vorgesehen, um bei einem hohen Kühlbedarf noch Leistungsreserven zu haben.

Reschop-Carré : Bibione und Italienische Wochen

Italienische Wochen im Reschop-Carré
Zum fünfjährigen Bestehen des Reschop-Carrés gibt’s vom 31. März bis zum 12. April unter dem Motto „Viva Italia“ zwei „Italienische Länderwochen“ im Reschop-Carré.

Bibione Reschop CarréDie Besucher des Carrés dürfen sich zum Frühlingsanfang auf eine kulinarische Reise nach Italien freuen. An diversen Marktständen werden mediterrane Spezialitäten aus den vielen Regionen Italiens angeboten. So gibt es Weine, Prosecco und Grappa aus Venetien. Aus der schönen Toscana sorgen Salami, Schinken und Käse für Gaumenfreuden.

Aus Sizilien kommen Mandelgebäck, Schokolade und süße Torrone. Gourmets dürfen sich über Trüffel, Trüffelpaste und-butter aus Piemont freuen. Und aus Apulien werden kulinarische Klassiker wie getrocknete Tomaten und Olivenöle angeboten. Außerdem können sich die Besucher der Italienischen Länderwochen im Carré über das allseits beliebte Reiseziel Bibione in Nordostitalien informieren.

Im Rahmen der „Italienwochen“ wird die Hattinger Künstlerin Heike Merkel ihre Bilder zum Thema „Toskana“ im Reschop Carré ausstellen. Die gebürtige Essenerin begann als Autodidaktin und nahm dann zehn Jahre Malunterricht. Ihre Bilder in Öl, Aquarell, Pastellkreide, Gouache und Acryl spiegeln ihre Gefühle und Gedanken wider. Die verwandten Farben sprechen eine eigene Sprache und drücken Momente der Lebensfreude aber auch der Besinnlichkeit aus.

Die Künstlerin hat ihre Werke in den letzten Jahren in vielen Ausstellungen einem größeren Publikum im In- und Ausland präsentiert.

von derwesten.de

„Rawetzer Löschzug“ und Bibione

Gemeinsam durch dick und dünn
Der „Rawetzer Löschzug“ feiert heute sein 25. Jubiläum. Die Mitglieder des Stammtischs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die nicht nur im Fasching für mächtig Gaudi sorgen.

Von Peggy Biczysko

Rawetzer LoschzugSie sind eine eingeschworene Truppe, die Jungs vom „Rawetzer Löschzug“. Und sie gehen gemeinsam durch dick und dünn. Seit 25 Jahren schon pflegen sie die Stammtisch-Kultur, heute feiern sie ihr Jubiläum. Was einst auf dem Fußballplatz des SC Wacker in der A-Jugend begann, hat sich fortgesetzt. Heute haben fast alle Mitglieder Familie und sind im Beruf eingespannt. Aber den Freitagabend, den schaufeln sie sich frei. Denn dieser Treffpunkt im Marktredwitzer Squash- und Fitnesscenter ist ein Muss – ohne weibliche Begleitung.

Löschzug – den Namen verbinden die meisten Marktredwitzer mit dem gleichnamigen Fasching, der jedes Jahr ein Garant für prächtige Stimmung – diesmal am 28. Februar – ist. Den haben die Mitglieder des Stammtischs vor etlichen Jahren ins Leben gerufen, „weil am Faschings-Wochenende in Rawetz einfach nichts los war“, erklären Peter Schreyer und Olaf Goeritz im Gespräch mit der Frankenpost. Seither steppt am Freitag vor dem Faschingszug der Bär im Squash-Center, wo heuer wieder bis zu 600 Narren erwartet werden. „Wir sind immer ausverkauft“, sagt Goeritz stolz.

Er ist der Organisator des Jubiläums-Abends, zu dem sich am heutigen Mittwoch nicht nur alle zwölf Mitglieder des Stammtischs im „Kroatischen Restaurant“ treffen, sondern auch all jene, die dem eingeschworenen Zirkel jemals angehört haben. „Wir sind von Anfang dabei“, erzählt Peter Schreyer, der heute – auf den Tag genau 25 Jahre nach der Stammtisch-Gründung – so einige Anekdoten zum Besten geben wird.

„Unserer Runde gehören maximal 16 Mitglieder an“, verdeutlicht Goeritz das strenge Auswahlverfahren, zu dem erlauchten Kreis dazu stoßen zu dürfen. „Momentan sind wir allerdings nur zwölf, wir brauchen nicht zwingend Zuwachs“, ergänzt Peter Schreyer. „Da muss die Chemie schon stimmen. Und wenn auch nur einer dagegen ist, gibt es nach einer gewissen Probezeit keine Neuaufnahme.“ Dass so einige den Löschzug verlassen haben, liege nicht etwa daran, dass es Streit gegeben hätte, wenngleich in der Runde gern wild diskutiert wird. „Manchen wurde es einfach zu viel wegen der Familie oder sie haben sich wegen eines Umzugs oder Berufswechsels anderweitig orientiert“, erklärt Olaf Goeritz unter dem hölzernen Wappen mit dem Stammtisch-Namen, das im Squash-Center neben anderen Devotionalien der ehemaligen Kicker prangt.

Wie kam es eigentlich zur Gründung des Stammtischs und woher der Name? „Wir haben uns früher nach dem Training immer im ,Purzelbaum‘ getroffen oder im ,Dannhorn‘. Und so haben wir halt am 19. Februar einen Stammtisch gegründet“, so die schlichte Erklärung Peter Schreyers. Dass Rawetz im Namen vorkommt, liegt auf der Hand. „Löschzug“ liegt darin begründet, dass die fröhliche Runde kein Problem damit hat, den Durst mit einem guten Bierchen „Zug um Zug zu löschen“.

Vorbei sind die Zeiten, als die Mitglieder des Löschzugs noch lange Mähnen trugen. Heute sind die Haare kurz geschoren, ein Großteil der Fußballfreunde verheiratet oder zumindest in festen Händen. Etliche haben Kinder. „Der Jüngste ist 41, der Älteste 47 Jahre alt“, erzählt Olaf Goeritz. „Und wir treffen uns noch immer jeden Freitag. Ein fester Termin im Kalender ist der Vatertag, wo wir traditionell mit dem Leiterwagen losziehen“, fügt Peter Schreyer hinzu, der auch während seiner Arbeitsphase in China so häufig wie möglich an den Stammtisch zurückgekehrt ist.

Ein bisschen wehmütig blicken Goeritz und Schreyer zurück an die Anfangsjahre. „Über viele Jahre hinweg ist Bibione unser Ausflugsziel gewesen – natürlich nur für die Männer. Mittlerweile fahren wir privat mit unseren Familien dorthin.“

Alles sei inzwischen ein bisschen lockerer geworden. Die Stammtischler vermissen jedoch zuweilen die Lagerfeuer-Romantik ihrer wilden Jahre. „Wenn sich früher eine unserer Frauen an den Stammtisch gewagt hat, musste sie ein Goaßmaß zahlen“, schmunzeln sie. Und wer von den Stammtischlern den Freitagabend schwänzt, muss nach wie vor eine Strafe zahlen. Das wird heute wohl kaum passieren, wenn der eingeschworene Kreis zum Jubiläum lädt.

von frankenpost.de